Sheraton Offenbach Hotel
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Geschichte | Sheraton Offenbach Hotel
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Das historische Büsing Palais

Das um 1775 erbaute Büsing Palais ist das architektonische Highlight im Stadtbild Offenbachs und präsentiert sich heute als repräsentatives Veranstaltungszentrum des Sheraton Offenbach Hotels.

Die Geschichte des Büsing Palais

Geschichte Herrenhaus 1775 | Sheraton Offenbach Hotel Geschichte Neobarockes Schloss 1899 | Sheraton Offenbach Hotel Geschichte 1921 Offenbach Rathaus | Sheraton Offenbach Hotel
1773 - 1899: Herrenhaus mit Fabrik
1773 kaufen Nikolaus Bernard und Jean Georg d'Orville das Grundstück an der Herrenstraße zur Erweiterung Ihrer Schnupftabakfabrik. Mehr »
1889 - 1920: Großbürgerliches Palais
In 1899 beauftragt Adolf von Büsing d'Orville den Architekten Prof. Wilhelm Manchot den Firmensitz zum herrschaftlichen Wohnsitz im Stile des Neorokoko umgestalten. Mehr »
1920 - 1943: Rathaus
Im August 1920 richtet die Stadt das Büsing Palais nach wenigen Umbauten als Rathaus ein. Das Rathaus trägt den Namen Büsing Palais. Mehr »
Geschichte 1943 Ruine | Sheraton Offenbach Hotel Geschichte-buesingpalais-sheratonoffenbachhotel Aussenansicht | Sheraton Offenbach Hotel
1943 - 1984: Ruine, Bibliothek und Museum
Im Dezember 1943 wird bei einem Luftangriff das Büsing Palais bis auf die Außenwände zerstört. In 1952 entscheidet man sich die Seitenflügel wieder aufzubauen. Mehr »
1984 - 1995: Städtische Veranstaltungen
​Im August 1982 wird im Büsing Palais Richtfest gefeiert bevor es zwei Jahre später, im September 1984 feierlich wiedereröffnet wird. Mehr »
Seit 1995 Sheraton Offenbach Hotel
In 1995 wird das Arabella Offenbach Hotel am Büsing Palais mit einer großen Feier eröffnet. Seit 2007 ist das Hotel unter dem Namen Sheraton Offenbach Hotel bekannt. Mehr »

Entdecken Sie mehr über das Büsing Palais und seine Geschichte.

 

1773 - 1899 Herrenhaus mit Fabrikationsräumen
1773 kaufen Nikolaus Bernard und Jean Georg d'Orville das Grundstück an der Herrenstraße zur Erweiterung Ihrer Schnupftabakfabrik. Bis 1775 entsteht ein Herrenhaus mit angrenzenden Gärten im Stile des Barock und Klassizismus.

Das Jahr 1775 wird auch von der Romanze zwischen der Bankierstochter Lili Schönemann, einer Verwandten der d'Orvilles, und Johann Wolfgang Goethe bestimmt. Nach Fastnacht 1775 verbringen beide die meiste Zeit bis September 1775 gemeinsam in Offenbach. Nachdem Goethe nach Weimar zieht, kehrt er in den darauf folgenden Jahren noch drei Mal nach Offenbach zurück. In Erinnerung an die Romanze trägt der Park auf der Nordseite des Büsing Palais heute den Namen Lilipark und bietet, insbesondere Hochzeitspaaren, eine traumhafte Fotokulisse.

1889 - 1920 Großbürgerliches Palais oder neobarockes Schloß

Von 1899 bis 1907 lässt der zum Freiherrn geadelte Freiherr Adolf von Büsing d'Orville den Architekten Prof. Wilhelm Manchot den alten, traditionsreichen Firmensitz zum herrschaftlichen Wohnsitz im Stile des Neorokoko umgestalten. In den Gebäuden hielten nun Bequemlichkeiten Einzug, welche in Offenbach damals selten waren: Zentralheizung, Licht und Bäder. Das von Franz Brechenmacher geschaffene Tor zum Innenhof des Palais wird 1893 auf der Weltausstellung in Chicago gezeigt.

​Im Jahre 1920 wird der Firmensitz der Schnupftabakfabrik nach Bayern verlegt und das Büsing Palais der Stadt zum Kauf angeboten.

1920 - 1943 Rathaus
Die verschiedenen Ämter der Stadt sind damals weit verstreut und der Neubau eines Rathauses ist teuer. So wird das Angebot des Freiherrn Adolf von Büsing nach kurzer Diskussion in der Stadtverordnetenversammlung vom damaligen sozialdemokratischen Oberbürgermeister Max Granzin angenommen. Im August 1920 richtet die Stadt das Büsing Palais nach wenigen Umbauten als Rathaus ein. Das Rathaus trägt den Namen Büsing Palais. Im Zuge dessen wird der Büsing Park im Juni 1921 für die Bevölkerung geöffnet.

1943 - 1984 Ruine, Bibliothek und Museum
Im Dezember 1943 wird bei einem Luftangriff das Büsing Palais bis auf die Außenwände zerstört. In den ersten Nachkriegsjahren bilden diese zusammen mit den Arkaden der Seitenflügel die Kulisse für zahlreiche Veranstaltungen, bevor man sich 1952/53 entscheidet die Seitenflügel wieder aufzubauen.

1953 eröffent das Klingspor-Museum, ein Ausstellungsort der internationalen Buch- und Schriftkunst des 20./21. Jahrhunderts. Im Dezember 1980 wird schließlich der komplette Wiederaufbau des Büsing Palais beschlossen.

1984 - 1995 Ort städtischer Veranstaltungen
Im August 1982 wird im Büsing Palais Richtfest gefeiert, bevor es zwei Jahre später, im September 1984, feierlich wiedereröffnet wird.

Die Stadt hat das Ziel das Palais weiterhin als Veranstaltungszentrum zu nutzen und richtet ein Hochzeitszimmer für standesamtliche Trauungen ein.

Im Oktober 1991 kauft die Bayerische Industrie und Gewerbe Bau GmbH Co, eine 100% Tochter der Schörghuber Unternehmensgruppe, das unbebaute Grundstück sowie das Schwimmbad, beides benachbart zum Büsing Palais.

Seit 1995 Veranstaltungszentrum des Sheraton Offenbach Hotel
Im Oktober 1993 beginnt der Bau des Hotels und die Entkernung des Schwimmbades, von dem nur die denkmalgeschützte Glasfassade sowie das ebenfalls denkmalgeschützte Muscheldach stehen bleiben. Eine Glasbrücke verbindet das ehemalige Schwimmbad mit dem Büsing Palais, in welchem sich 10 Veranstaltungsräume und das Trauzimmer des städtischen Standesamtes befinden.

Die Stadt verpachtet das Büsing Palais und die Bayerische Industrie und Gewerbe Bau das Hotel an die Arabella Hotel Betriebs GmbH. Am 05. November 1995 wird das Arabella Offenbach Hotel am Büsing Palais mit einer großen Feier im Jacques Offenbach Saal des Büsing Palais eröffnet. Das Arabella Sheraton Offenbach Hotel wird seit dem 01. Oktober 2007 unter dem Namen Sheraton Offenbach Hotel betrieben.

 

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