Das um 1775 erbaute Büsing Palais ist das architektonische Highlight im Stadtbild Offenbachs und präsentiert sich heute als repräsentatives Veranstaltungszentrum des Sheraton Offenbach Hotels.
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1773 - 1899 Herrenhaus mit Fabrikationsräumen |
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1889 - 1920 Großbürgerliches Palais oder neobarockes Schloß Von 1899 bis 1907 lässt der zum Freiherrn geadelte Freiherr Adolf von Büsing d'Orville den Architekten Prof. Wilhelm Manchot den alten, traditionsreichen Firmensitz zum herrschaftlichen Wohnsitz im Stile des Neorokoko umgestalten. Im Jahre 1920 wird der Firmensitz der Schnupftabakfabrik nach Bayern verlegt und das Büsing Palais der Stadt zum Kauf angeboten. |
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1920 - 1943 Rathaus Im August 1920 richtet die Stadt das Büsing Palais nach wenigen Umbauten als Rathaus ein. Das Rathaus trägt den Namen Büsing Palais. Im Zuge dessen wird der Büsing Park im Juni 1921 für die Bevölkerung geöffnet. |
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1943 - 1984 Ruine, Bibliothek und Museum Im Dezember 1943 wird bei einem Luftangriff das Büsing Palais bis auf die Außenwände zerstört. In den ersten Nachkriegsjahren bilden diese zusammen mit den Arkaden der Seitenflügel die Kulisse für zahlreiche Veranstaltungen, bevor man sich 1952/53 entscheidet die Seitenflügel wieder aufzubauen. 1953 eröffent das Klingspor-Museum, ein Ausstellungsort der internationalen Buch- und Schriftkunst des 20./21. Jahrhunderts. Im Dezember 1980 wird schließlich der komplette Wiederaufbau des Büsing Palais beschlossen. |
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1984 - 1995 Ort städtischer Veranstaltungen Im August 1982 wird im Büsing Palais Richtfest gefeiert, bevor es zwei Jahre später, im September 1984, feierlich wiedereröffnet wird. Die Stadt hat das Ziel das Palais weiterhin als Veranstaltungszentrum zu nutzen und richtet ein Hochzeitszimmer für standesamtliche Trauungen ein. Im Oktober 1991 kauft die Bayerische Industrie und Gewerbe Bau GmbH Co, eine 100% Tochter der Schörghuber Unternehmensgruppe, das unbebaute Grundstück sowie das Schwimmbad, beides benachbart zum Büsing Palais. Seit 1995 Veranstaltungszentrum des Sheraton Offenbach Hotel Im Oktober 1993 beginnt der Bau des Hotels und die Entkernung des Schwimmbades, von dem nur die denkmalgeschützte Glasfassade sowie das ebenfalls denkmalgeschützte Muscheldach, eines der Größten in Europa, stehen bleiben. Eine Glasbrücke verbindet das ehemalige Schwimmbad mit dem Büsing Palais, in welchem sich 10 Veranstaltungsräume und das Trauzimmer des städtischen Standesamtes befinden. Im November 1995 wird das Hotel eröffnet, das heute den Namen Sheraton Offenbach Hotel trägt. |